Was machen Verlage, denen nichts mehr einfällt? Genau: Verlage gegen rechts

 



Die Aktivisteninitiative Verlage gegen rechts erweckt den Anschein, keine anderen Meinungen dulden zu können und zu wollen.

Aber so weit denken die gar nicht.


Die kulturelle Erosion hat ihre Protagonisten heruntergerissen. Es gibt schon alle Bücher mit allen Anleitungen für alle Kämpfenden im Widerstand gegen Geld, das woanders ist, und der nächste Sozialismus wird wieder von den Unzulänglichen umgesetzt, man bereitet schon auf stalinistische Übergangsnotwendigkeiten vor. Wer in dieser Branche, der ehemaligen Kulturbranche, tätig ist, kultiviert seine Identitätskrise.

Die könnten nicht einmal beschreiben, was rechts heißen soll. Rechts wovon? Rechts von Verlage gegen rechts.

Die Verlage gegen rechts könnten ja die Gedichte der Omas gegen rechts verlegen, könnte man denken, oder das Standardwerk „'Links neu denken' neu denken“. Aber da ist nur die vollkommene Leere.


Auch diese Initiative dient lediglich der Selbstvergewisserung und der gegenseitigen Bestätigung, wie immer. Hier ist es die klare Botschaft an sich selbst: Ja, wir sind Verlage.

Also sind wir.


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