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Haben die medienstaatsverträglichen Schaffenden wirklich so eine Angst vor der freien Büchermesse? Na, ganz so auch wieder nicht

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  Wie geschichtsvergessen muss man sein, um an einem Datum wie dem 9. November gegen eine freie Buchmesse zu demonstrieren. Korrekterweise sei festgehalten, die Proteste direkt davor mit Blöken und fotografischer Erfassung der Besucher war nur am Sonnabend, dem 8. November, am Sonntag konnten die nicht. Dieses Jahr ist die Büchermesse Seitenwechsel am 7. und 8. November. Geschrei und Gezeter wird wieder zu erwarten sein, was zu der Frage führt, was denen eine solche Angst einjagt. Das nun hat so gut wie überhaupt kaum was mit Inhaltlichem zu tun, man könnte denen nicht kommen mit „aber guck doch mal hier“. Die Staatsgeldkulturschaffenden und Prokuristen der Zivilgesellschaft mit beschränkter Haftung wissen, dass sie schlecht sind. Besser gesagt, sie spüren und fühlen es. Sie haben Angst aufzufliegen. Sie bestätigen sich nur noch gegenseitig, und das völlig lustlos, weil sie einander gar nicht schätzen, allenfalls beneiden. Sie halten sich durch die Phantasie zusammen, dass es nur s...

Direkt ansprechend (Video)

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Erstaunen über Nichtauswahl

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  Die Qualitätsjournalisten schreiben voneinander ab, um das Niveau zu halten, manchmal sagt das, was sie auswählen, etwas über ihre Mentalität. Das Zitat aus den Antworten an den MDR, dass es keine Vorauswahl der Aussteller gegeben hat, machte, wie es zeitungsdeutsch heißt, die Runde, heißt, das wurde von mehreren Medienpersonen für relevant gehalten. Wieso? Weil die immer denken, dass es auf der von ihnen imaginierten Gegenseite so läuft wie bei ihnen, nur andersherum. Die gehen einfach ohne weiteres Reflektieren davon aus, dass sich eine sogenannte Szene trifft, wo derjenige, der sich am extremsten positioniert, eine Führungsrolle einnimmt und die meisten Anhänger um sich schart. Die setzen voraus, dass es eine Cancel-Kultur von der anderen Richtung geben muss. Es liegt außerhalb ihrer Erwartungskraft, dass es so nicht laufen muss. Würden TAZ und Frankfurter Rundschau einen Stand haben und ihr Material mit Deppinnensternchen an die Leser bringen, würden mehr Besucher das I...

Auf gleiche Fragen gibt es wieder gleiche Antworten

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  Hier sind meine Antworten auf die Fragen, die MDR-Kultur voriges Jahr an Susanne Dagen richtete zur ersten Büchermesse Seitenwechsel. Wie beschreiben Sie das Spektrum der Aussteller auf Ihrer Messe und welche Inhalte haben die im Gepäck? Das Spektrum reicht von Prosa bis Sachbuch. Die Inhalte sind vorwiegend Texte, aber auch Fotos und Cartoons. Sie haben auch Verlage aus dem Mainstream-Spektrum eingeladen. Wie waren die Reaktionen aus diesem eher nicht-rechten Feld? Das eher nichtrechte Feld ist Ihre Phantasie und eine Metapher aus dem Militärischen, das ist keine literarische Kategorie. Es handelt sich vollständig um Zuschreibungen von Linksgrün. Viele der Angefragten haben Angst vor Anschlägen oder davor, aus dem Kulturbetrieb ausgestoßen zu werden, aber das muss ich Ihnen gewiss nicht darlegen. Stellen Sie sich vor, Sie würden ein normales Buchmesseinterview machen, Sie wären unverzüglich umstritten. Was stört sie an dem Etikett „rechte Messe“? ...

Hat der gleichgeströmte Politmedienbetrieb etwas aus dem letzten Mal gelernt? Vermutlich

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  Besucher der ersten Büchermesse mögen geneigt sein zu meinen, dass Hass und Hetze von Presse, Funk und Denunziationsaktivisten ins Leere liefen. Die Zivilgesellschaft hatte die Zufahrt blockiert und die Besucher beschimpft, alle wurden fotografiert, aber das Angstmachen hat nicht funktioniert und es ist nichts davon bekannt, dass Arbeitgeber mit der Information, jemand aus der Belegschaft wurde in der Schlange zur freien Buchmesse beobachtet, zu Konsequenzen gebracht worden wären. Dann werden die alle beim nächsten Mal keine Lust mehr haben, einen Anlass zu sehen, sich mit Haltung gegen einen ungeförderten Literaturbetrieb lächerlich zu machen – diesem Irrtum sitzt man auf, wenn man normale Maßstäbe eines normalen Landes anlegt. Aus Sicht der Redaktionsaktivisten und Ziviltschekisten müssen die Bezichtigungsmaßnahmen und journalistischen Einordnungen verstärkt werden und zielgenauer wirken. Die machen das ja nicht für Leser, Hörer und Zuschauer, sondern für ihren eigenen Clust...

Können Pressevertreter überhaupt hinein? Im Prinzip ja.

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 Aber nicht mit Presseakkreditierung, die gibt es nicht. Die Journalisten werden also schon dadurch eingeschüchtert, dass sie eine Eintrittskarte kaufen müssen. Wenn es nach mir gegangen wäre, würde auch das nicht möglich sein, ich hätte den Journalisten den Status von Ungeimpften gegeben und die Ansage gemacht, wer in der Schlange an der Kasse als Journalist erkannt wird, bekommt kein Ticket. Ich kann nicht wollen, dass die normalen Besucher in Sorge sein müssen, auf Leute von der Zeitung oder den Rundfunkanstalten zu treffen, ich will auch nicht, dass die Reporter sich gegenseitig den Hitlergruß zeigen. Aber es soll halt keinen Generalverdacht gegen die Menschen in der Warteschlange geben. Sollen die Rechercheure sich den Eintrittspreis von ihrem Medium erstatten lassen. Und wenn es einen Anschlag gibt, kriegen sie ihn hautnah mit und können berichten, dass die aufgeheizte Stimmung umstrittener Verlage zu nicht zu rechtfertigenden Gegenreaktionen geführt hat.

Der Beantwortungsbeauftragte steht für journalistische Fragen bereit

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Hier wird es Material von der Büchermesse in Halle geben, das für Journalisten zur Verfügung steht. Die Links, die hier aufgelistet werden, bringen unbearbeitetes sendefähiges Videomaterial, das Menschen mit Redaktionshintergrund für ihre Betätigung benutzen können. Presse-Akkreditierungen gibt es nicht, aber der Beantwortungsbeauftragte steht für alle Fragen bereit, wobei alle Gespräche öffentlich stattfinden, das heißt, auch hier vollständig der Öffentlichkeit zugänglich sind, gern erst nach der Benutzung im Medium. Bernd Zeller bernd-zeller (ad) web.de 03641-61 94 34