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Presseservice: Was es mit Kultur von rechts auf sich hat

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  Wenn ein Buch „Kultur von rechts“ heißt, ist der erste Schwachpunkt schon im Titel. Zu fragen wäre: Was verstehen Sie unter „von“? Jeder Zeitungsartikel, der davon handelt, was der Rezensent sich unter dem Buchinhalt vorstellt, hat mehr Leser als das Buch, alle nehmen aufeinander Bezug und rahmen das Buch ein, das sich damit in derselben Situation befindet wie die Kultur, von der es handelt. Es bekommt also nur eine Meta-Schachtel. Die linken Kulturindustriellen sind weit vorangekommen mit der Vernichtung der Kultur, sie sind nicht Künstler mit einer politischen Meinung, sie sind Aktivisten auf den Posten von Kulturbetriebsangehörigen. Sie haben die Vorstellung, dass es andersherum genauso kommen könnte, sie kennen die Gefahr beziehungsweise wähnen sie im Spiegelbildlichen. Mit dieser Vorstellung verdecken sie ihr eigenes Wissen von ihrer Unfähigkeit. Kunstfreiheit bedeutet für sie, dafür bezahlt und gefördert zu werden. Rechts ist an der nichtlinken Kultur zunächst nich...

Weltwoche-Gespräch mit Susanne Dagen

 Bis zur Bezahlschranke https://www.youtube.com/watch?v=KZV3WsxNatI

Soll den Journalisten auch noch dabei geholfen werden, Auskunft über sich selbst zu geben?

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  Ja, unbedingt. Literatur, Bücher und Autoren nach parteipolitischen Kategorien zu bewerten, ist schon eine unwürdige Obszönität. Die Herren und Damen Journalisten der leitenden Medien haben eine denunziatorische Mentalität. Sie stehen untereinander im Wettbewerb, wer am meisten aufwiegelt und den besten Hass zum Ausdruck bringt. Die Literatur des nichtsozialistischen Literaturgebietes ist als feindlich ausgemacht, die Beweismittel sind die eigenen Assoziationen mit irgend etwas anderem. Wer mit wem Kontakt hat oder in wessen Nähe beschrieben werden kann, das sind die informationsdienstlichen Kategorien. Der Beantwortungsbeauftragte ist gern behilflich, dass die Mitarbeiter sich zu erkennen geben.

Es wird wieder die Buchmessezeitung geben

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  Sogar wieder an beiden Tagen. Hier sind die vom letzten Jahr, wie Sie sehen, immer noch lesenswert. https://tagesschauder.blogger.de/static/antville/tagesschauder/files/sonnabend.pdf https://tagesschauder.blogger.de/static/antville/tagesschauder/files/sonntag.pdf

Was machen Verlage, denen nichts mehr einfällt? Genau: Verlage gegen rechts

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  Die Aktivisteninitiative Verlage gegen rechts erweckt den Anschein, keine anderen Meinungen dulden zu können und zu wollen. Aber so weit denken die gar nicht. Die kulturelle Erosion hat ihre Protagonisten heruntergerissen. Es gibt schon alle Bücher mit allen Anleitungen für alle Kämpfenden im Widerstand gegen Geld, das woanders ist, und der nächste Sozialismus wird wieder von den Unzulänglichen umgesetzt, man bereitet schon auf stalinistische Übergangsnotwendigkeiten vor. Wer in dieser Branche, der ehemaligen Kulturbranche, tätig ist, kultiviert seine Identitätskrise. Die könnten nicht einmal beschreiben, was rechts heißen soll. Rechts wovon? Rechts von Verlage gegen rechts. Die Verlage gegen rechts könnten ja die Gedichte der Omas gegen rechts verlegen, könnte man denken, oder das Standardwerk „'Links neu denken' neu denken“. Aber da ist nur die vollkommene Leere. Auch diese Initiative dient lediglich der Selbstvergewisserung und der gegenseitigen Bestätigung, w...

Video: Leiterin Susanne Dagen und Beantwortungsbeauftragter Bernd Zeller zur Kulanz gegenüber Journalisten

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