Soll den Journalisten auch noch dabei geholfen werden, Auskunft über sich selbst zu geben?
Ja, unbedingt. Literatur, Bücher und Autoren nach parteipolitischen Kategorien zu bewerten, ist schon eine unwürdige Obszönität. Die Herren und Damen Journalisten der leitenden Medien haben eine denunziatorische Mentalität. Sie stehen untereinander im Wettbewerb, wer am meisten aufwiegelt und den besten Hass zum Ausdruck bringt. Die Literatur des nichtsozialistischen Literaturgebietes ist als feindlich ausgemacht, die Beweismittel sind die eigenen Assoziationen mit irgend etwas anderem. Wer mit wem Kontakt hat oder in wessen Nähe beschrieben werden kann, das sind die informationsdienstlichen Kategorien. Der Beantwortungsbeauftragte ist gern behilflich, dass die Mitarbeiter sich zu erkennen geben.