Erstaunen über Nichtauswahl

 



Die Qualitätsjournalisten schreiben voneinander ab, um das Niveau zu halten, manchmal sagt das, was sie auswählen, etwas über ihre Mentalität.

Das Zitat aus den Antworten an den MDR, dass es keine Vorauswahl der Aussteller gegeben hat, machte, wie es zeitungsdeutsch heißt, die Runde, heißt, das wurde von mehreren Medienpersonen für relevant gehalten.

Wieso?

Weil die immer denken, dass es auf der von ihnen imaginierten Gegenseite so läuft wie bei ihnen, nur andersherum. Die gehen einfach ohne weiteres Reflektieren davon aus, dass sich eine sogenannte Szene trifft, wo derjenige, der sich am extremsten positioniert, eine Führungsrolle einnimmt und die meisten Anhänger um sich schart. Die setzen voraus, dass es eine Cancel-Kultur von der anderen Richtung geben muss. Es liegt außerhalb ihrer Erwartungskraft, dass es so nicht laufen muss.


Würden TAZ und Frankfurter Rundschau einen Stand haben und ihr Material mit Deppinnensternchen an die Leser bringen, würden mehr Besucher das Interesse verlieren als durch die Warnung, nicht zu den Kreisen der Dummkorruptverkommenen gezählt zu werden.


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